Phaius: Pflege im Juli

Phajus Phaius Gastrophaius Queen Margrethe 2 by Eike Jauch

Im Juli erreichen bereits einige Phaius-Neutriebe eine beachtliche Größe. Nun gilt es zu vergleichen, abzuschätzen, ob der diesjährige Trieb mit dem letztjährigen an Kraft mithalten kann oder sogar übersteigt. Ein Gradmesser für gute Pflege.

Dieses Jahr beobachte ich zum ersten Mal Phaius-Blüten außerhalb der üblichen Blühsaison. Normalerweise zeigt meine Phaius wallichii ihre ersten Blüten im November. Dieses Jahr hat sich die erste Blüte im Juli geöffnet. Das gleiche gilt für Phaius tankervilleae var. alba, Phaius mishmensis, Phaius antoninae und Phaius Morningstar. Ob dies auf gute Pflege oder das aussergewöhnliche Wetter zurückzuführen ist kann ich im Moment noch nicht beurteilen. In jedem Fall erlaubt es neue Hybridisierungen mit Calanthen, die üblicherweise im Sommer blühen. Darüber freue ich mich besonders.

Die vor einigen Monaten vereinzelten Jungpflanzen aus dem Aussaatlabor wachsen und gedeihen prächtig. Ich kontrolliere nun bei jedem Giessen, ob sich bereits Wurzeln durch die Topflöcher schieben oder nicht. Ein kräftiges Wurzelwachstum wäre in jedem Fall höchst erfreulich und ein deutliches Signal, die Pflanzen in den nächst größeren Topf zu setzen. Ein paar wenige Jungpflanzen zeigen Knitterwuchs an dem ein oder anderen Blatt, ein deutliches Signal, dass es während der Entwicklung einen Wasserengpass gab. Mit besserer Wasserzufuhr läßt sich dieser Mangel allerdings schnell beheben, solange die Wurzeln gesund sind.

Gedüngt wird immer noch bei jedem Giessen in höchster Dosis. Phaius sind Starkzehrer und brauchen den Dünger für ein prächtiges Wachstum. Spinnmilben habe ich dieses Jahr keine beobachtet, konrolliere aber dennoch penibel auf deren Auftreten.

Bei den Gastrochis-Arten gilt es nun dafür Sorge zu tragen, dass die Temparaturen am Tag nicht zu hoch steigen. Bei der angekündigten Hitzewelle bedeutet dies, dass ich die Gastrorchis zurück ins Haus in den kühlen Keller hole, bis die Höchsttemperaturen überstanden sind.

Noch immer trudeln Neuerwerbungen ins Haus: Calanthe davidii zum Beispiel, eine Calanthe, die sehr selten im Handel zu finden ist. Calanthe brevicornu und Calanthe manii werde ich ebenfalls nächste Woche erhalten.

 

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Eine Rarität von den Philippinen: Phaius antoninae blüht!

Phaius antoninae by Eike Jauch

Erstmals 2011 im OrchideenJournal von Peter Balzer beschrieben hat Phaius antoninae noch keine weite Verbreitung unter den Phaius-Liebhabern gefunden. Benannt wurde sie nach ihrer Entdeckerin Antonina G. Balzer, die sie im August 1997  auf der Insel Leyte in den Vorbergen des Mt. Pangasugan gefunden hat. Sie nahm eine einzige Rückbulbe mit in den eigenen Garten und brachte diese bisher unbeschriebene Art dort im September 2010 erstmals zum Blühen – heute, knapp acht Jahre später, darf ich diese seltene Erdorchidee, die wegen ihrer Bulben zur Untergattung Phaius gezählt wird, zum ersten Mal selbst blühend bewundern. Solchen Augenblicken wohnt eine gewisse Magie inne, da ich schon seit Wochen die Entwicklung des Blütenstands beobachte und immer eine gewisse Unsicherheit mitschwingt, ob die Pflanze wirklich auch das ist, was auf dem Etikett geschrieben steht.

Diese Phaius kommt endemisch auf den Philippinen vor und wurde in 600 Metern Höhe im ziemlich dichten Wald nahe des steilen Anstiegs zum Gipfel von Mt. Pangasugan gefunden. Dort wuchs sie im Blatthumus im Schatten der Bäume. Bedingt durch die Nähe zum Steilhang ist das Klima am natürlichen Standort immer feucht. Dieser Teil der Philippinen zeichnet sich durch eine trockenere Periode im April und Mai und eine deutliche Regenzeit von Oktober bis Dezember aus. Im Januar, in den kühlen Morgenstunden, werden Temperaturen bis runter auf 22 Grad Celcius gemessen, während das Thermometer an heißen Maitagen bis auf 34 Grad Celcius klettern kann. Diese Extremwerte begrenzen die normalen Temperaturen am Naturstandort, die sich für gewöhnlich zwischen 25 Grad Celcius und 30 Grad Celcius bewegen.

Meine Phaius antoninae zeigt erst fünf Blüten am Blütenstand. Große Pflanzen dieser Art können auch über fünfzehn Blüten an einem Blütenstand zählen. Ich habe heute nacht an der ersten offen Blüte meiner Pflanze gerochen und konnte keinen Duft feststellen. Kann sein, dass sich dieser erst im Verlauf der nächsten Tage einstellt – wenn Phaius antoninae überhaupt einen für den Menschen wahrnehmbaren Geruch verströmt. Peter Balzer beschreibt einen solchen Duft in seiner Orginalarbeit, so dass ich gespannt bin, wann und zu welcher Tageszeit ich ihn das erste Mal wahrnehmen werde. [Nachtrag 19.07.2018: Sie duftet tatsächlich, allerdings tagsüber und nicht nachts!]. Die ursprünglich beschriebene Phaius antoninae zeichntete sich durch stark nickende, nur teilweise geöffnte Blüten aus. Diese Blüten zeigen hierduch nur wenig von ihrer hübschen Färbung, sondern erscheinen hauptsächlich weiß. Dieser Umstand veranlasste Peter Balzer zu spekulieren, dass Phaius antoninae durch dämmerungs- oder nachtaktive Bestäuber wie Schwärmer (Sphingiden) besucht wird. Schade, dass hierzu keine weiteren Beobachtungen angestellt wurden.

Andererseits gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass Phaius antoninae selbstbestäubend ist: Anscheinend setzen alle Blüten Samen an. Ich werde zwei meiner Blüten nicht von Hand bestäuben um zu überprüfen, ob diese von sich aus Samenkapseln bilden. Bei genauerer Betrachtung der Säule fällt auf, dass das Rostellum als Abgrenzung zwischen Klinandrium und Stigma unterentwickelt ist – ähnliches wurde auch für die vermutlich selbstbestäubende Phaius australis beschrieben. Es hat für mich als Biologen einen besonderen Reiz, nun selbst Beobachtungen anstellen zu können, die für oder wider eine Selbstbestäubung sprechen.

Von den Philippinen sind im „Philippine Journal of Systematic Biology“, Vol.I, Juni 2007 neun verschiedene Phaius-Arten beschrieben worden:

In der Untergattung (Subgenus) Limatodes sind dies:

Phaius amboinensis BLUME

Phaius flavus (BLUME) LINDL.

Phaius fragilis (L.O.WILLIAMS)

Phaius linearifolius AMES

Phaius mishmensis (LINDL. & PRAXTON) RCHB.F.

 

Von der Untergattung Phaius sind beschrieben.

Phaius borneensis J.J.SM

Phaius lyonii AMES

Phaius philippinensis N.E.BR.

Phaius tankervilleae (BANKS ex. L’HÉR.) BLUME

Phaius antoninae BALZER reiht sich somit als zehnte beschriebene Phaius-Art der Philippinen in die Untergattung Phaius ein.

Zwischenzeitlich  wurden jedoch an dieser Systematik Änderungen vorgeschlagen:

Phaius linearifolius AMES wurde bereits 2004 von ORMEROD zum Synonym von Phaius flavus (BLUME) LINDL. reduziert. Phaius fragilis (L.O.WILLIAMS) wurde durch Jim Cootes als Phaius stenocentron SCHLTR. identifiziert. Judi Stone und Phillip Cribb reduzieren 2017 Phaius antoninae BALZER zu einer Varietät der Phaius tankervilleae (BANKS ex. L’HÉR.) BLUME.

Letztendlich sind also zwischen acht und zehn Phaius-Arten auf den Philippinen beheimatet – dies ist ungefähr ein Fünftel aller beschriebenen Arten und zeigt, wie außerordenlich artenreich die philippinische Flora in Bezug auf Phaius ist.

 

 

Thunia bensoniae: Eine Schönheit aus Thailand

Früher wurde die Gattung Thunia zu Phaius gezählt, so dass Thunia bensoniae Hook f. 1868 auch unter dem Namen Phaius bensoniae Benth 1881 zu finden ist. Selbst heute noch gibt es Orchideengärtner, die den alten Gattungsnamen Phaius verwenden. Dies ist auch der Grund, warum ich Arten der Gattung Thunia in meinen Blog mit aufgenommen habe. Synonym wird heute auch noch der Name Thunia winniana L. Linden 1894 verwendet.

Die sechs Arten der Gattung Thunia finden sich ausschliesslich in Südostasien. Neben den Arten sind nur eine handvoll Hybriden bekannt.

Thunia bensoniae by Eike Jauch

In freier Wildbahn ist Thunia bensoniae in den Bergen im Westen Thailands und im heutigen Myanmar zu finden. Sie ist eine relativ seltene Orchidee, die auch nicht oft in Kultur zu finden ist, obwohl ihre Blüten überaus ansprechend sind. Ein wenig erinnern Thunia in ihrer Gestalt an Bambus, und tatsächlich legen sie während ihrer Wachstumsphase ein ähnlich flottes Tempo wie Bambus vor. Man wundert sich, woher der wachsende Spross die Energie für das schnelle Wachsum nimmt.

Im Winter ist Thunia bensioniae blattlos, nur der nackte, unverzweigte Stängel überdauert den Winter. In dieser Zeit wird sie von mir kühl und trocken gelagert, entweder lasse ich sie im alten Substrat stehen oder topfe sie sogar ganz aus, da auch die Wurzeln im Verlauf der Ruhephase absterben. Sie sieht sehr leblos aus in diesem Zustand, und es gehört eine Portion Überwindung dazu, so „grausam“ zu seinen Orchideen zu sein.

Im späten Winter oder frühen Frühjahr zeigt sich der neue Sproß an der Basis des völlig blattlosen Stängels. Meistens nur einer, mit viel Glück können es auch mal zwei je Stängel sein. Nun wird die Thunia getopft, gewässert und gedüngt. Thunia bensoniae mag eine warme Kultur während ihres Wachstums; ich bringe sie daher während dieser Zeit im Westfenster des Badezimmers unter. Nacheinenader bilden sich nun die weichen Blätter entlang des schnell wachsenden Sprosses. Auch der Stängel selbst bleibt in dieser Zeit noch recht weich und härtet erst am Ende der Wachstumszeit im Herbst aus.

Gegen Ende der Wachstumsphase bilden sich terminal die Knospen von bis zu 5 Blüten. Diese sind sehr hübsch anzusehen, ähneln in der Form tatsächlich denen vieler Phaius-Arten und begeistern mich mit ihrer pinken Farbe, welche durch die gelborange gefärbten Härchen der Lippe noch akzentuiert wird.

Im späten Herbst beginnen die Blätter zu welken und sterben nach und nach ab. Nun wird das Giessen und die Düngung eingestellt und die Pflanze für die Winterruhe vorbereitet. Diese kann drei bis vier Monate dauern.

Eine natürliche Hybride der Thunia bensoniae mit Thunia marshalliana ist Thunia × veitchiana Rchb.f. 1885.

Als Thunia Gattonensis Colman 1917 wird eine Hybride aud Thunia bensoniae und Thunia majorensis gehandelt, die sehr hübsch anzusehen ist.

Beide, Thunia marshalliana und Thunia majorensis werden heute unter Thunia alba var. alba zusammengefasst. Daher sind die beiden oben genannten Hybriden eigentlich als identisch anzusehen.

Thunia Inverleith Edin.Bot.Gdn. 2006 ist eine Hybride aus Thunia x veitchiana und Thunia bensoniae.

 

Ein Import aus Malaysia: Neuzugänge im Juni

Nach monatelangem Warten haben mich Anfang Juni Pflanzen aus Malaysia erreicht, auf die ich schon mehr als gespannt bin. Die Phaius und Calanthe stammen von Tang Choon Wei, Kedah, Malaysia und sind zum Teil nur unzureichend bestimmt. Wenn alles gut geht habe ich folgende Arten erhalten:

Phaius callosus

Phaius subtrilobus

Calanthe rubens

Calanthe pulchra

und drei nicht genauer bestimmte Calanthen, eine von Sumatra, eine mit der Herkunftsbezeichnung Malaysia und eine von Sabah-Borneo. Ich lass mich mal überraschen, was ich da tatsächlich bekommen habe. Die Pflanzen waren in einem erstaunlich guten Zustand, so dass ich keine Verluste befürchte.

Phaius mishmensis und Phaius Morningstar im direkten Vergleich

Phaius mishmensis and Phaius Morningstar by Eike Jauch

Heute bot sich zum ersten Mal die Möglichkeit, Phaius mishmensis und Phaius Morningstar direkt miteinender zu vergleichen. Links im Bild ist Phaius mishmensis zu sehen, die einen Elternteil der Phaius Morningstar darstellt. Rechts Phaius Morningstar, deren zweiter Elternteil Phaius tankervilleae ist. Von ihr hat sie die Blütengröße und die intensivere Färbung der Petalen und Sepalen. Phaius mishmensis bestimmt maßgeblich die Form der Blüte und den Grundfarbton. Während sich die Blüten der Phaius mishmensis eher ein wenig verschlossen zeigen, hilft bei Phaius Morningstar die von Phaius tankervilleae geerbte Blütengröße, eine offenere Blütenform zu erreichen.

Auch im Gesamthabitus steht Phaius Morningstar zwischen Phaius mishmensis und Phaius tankervilleae. Phaius mishmensis weist keine Pseudobulben auf, sondern einen fleischigen Stängel, an dem alternierend mehrere Blätter stehen. Phaius tankervilleae hingegen zeigt Pseudobulben. Bei Phaius Morningstar sind nun die Pseudobulben nicht mehr stark gestaucht wie bei Phaius tankervilleae, sondern unter dem Einfluß von Phaius mishmensis länglich gestreckt.

Insgesamt gesehen ist Phaius Morningstar eine wüchsige und blühfreudige Hybride, die mit ihrer Blüte stark an Phaius mishmensis erinnert, in ihrer Wüchsigkeit jedoch Phaius tankervilleae nicht nachsteht. Sie ist somit unbedingt zu empfehlen – und dies gerade auch dem Anfänger in der Orchideenhaltung.

 

Phaius: Pflege im Juni

Phaius Phajus Gastrochis Cooksoniae by Eike Jauch

Obwohl dieses Jahr der Juni recht durchwachsen war, und dies nicht nur um die bekannte Schafskälte herum, habe ich einige meiner Phaius an ein schattiges Plätzchen, weit weg von Schnecken, nach draussen gebracht.

Hierzu zählen Phaius flavus und Phaius maculatus, eng verwandte Arten (manche behandeln sie auch als Varietäten einer Art) die vor allem vom Tag- Nacht-Temperaturunterschied profitieren.

Alle anderen Phaius und Phaius-Hybriden bleiben dagegen im Haus auf der Fensterbank. Tagsüber kippe ich gerne mal das eine oder andere Fenster, um die Pflanzen an ein nicht allzu konstantes Klima zu gewöhnen. Darüber hinaus wird gegossen und gedüngt, gedüngt und gegossen. Noch lange ist die Triebentwicklung nicht abgeschlossen, daher setze ich alles daran, dass diese groß und kräftig werden.

Immer mehr Samenkapseln reifen … der Juni ist also auch Erntezeit für die Kreuzungen, die ich und meine Frau letzten Winter angesetzt habe. Nicht jede Kreuzung führt zur Bildung einer Samenkapsel, und nicht jede Samenkapsel beinhaltet auch Samen der keimfähig ist. Dennoch erreichen mich gerade im Juni durchaus positve Rückmeldungen aus dem Aussaatlabor … es wird also wieder neue Jungpflanzen geben, zum Teil von Hybridisierungen, die nie zuvor bekannt wurden.

 

Gastrorchis peyrotii, eine echte Rarität

Gastrorchis peyrotii by Eike Jauch

Gastrorchis peyrotii wurde erstmals 1971 von Dr. J. Pierre Peyrot, einem französischen Botaniker, der auf Madagaskar arbeitete, gesammelt und erst 1984 durch Senghas ausführlicher unter diesem Namen beschrieben. Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück, über einen jungen französichen Naturforscher, Frédéric Diebold, eine Gastrorchis peyrotii als Madagaskar-Import beziehen zu können. Ein einziges Pflänzchen habe ich damals bekommen, mit nur einem Trieb. Jahr um Jahr musste ich um diese Pflanze bangen, da ich nicht viel über ihre Kultur wusste und mich daher ganz auf mein Gefühl verlassen musste.

Da ich mit anderen Gastrorchis bereits die Erfahrung gemacht hatte, dass diese allzu hohe Temperaturen gar nicht mögen, entschloss ich mich diese Gastrorchis ebenfalls kühl zu kultivieren. Gastrorchis peyrotii wächst in Madagaskar in feuchten, schattigen, immergrünen Wäldern zwischen Moramanga und Anisobe auf einer Höhe zwischen 500 und 1500 Metern. Sie wuchs unter den von mir gewählten kühlen Bedingungen ganz gut, so dass ich sie letztes Jahr teilen konnte. In der Literatur empfohlen werden im Sommer Tageshöchsttemperaturen um die 23 – 24 Grad Celcius und Nachttemperaturen zwischen 14 – 17 Grad Celcius. Im Winter dürfen die Nachttemperaturen ohne Schwierigkeiten auf 10 Grad Celcius fallen und tagsüber sind im Winter 19 Grad Celcius hoch genug. Da ich all meine Orchideen auf der Fensterbank pflege steht Gastrorchis peyrotii bei mir im kühlsten Zimmer, über das ich verfüge.

Gastrorchis peyrotii ist auch im nichtblühenden Zustand einfach an ihrem immergrünen Laub zu erkennen. Die Blattfarbe ist gräulich-grün, und die Blattränder dieser Gastrorchis sind stark gewellt. Diese Erdorchidee bleibt eher klein; das bei mir blühende Teilstück hat mit Blütenstand keine 30 Zentimeter Höhe. Eine kräftige Pflanze kann zwischen fünf bis zwölf Einzelblüten ausbilden – ich freue mich bereits über die drei Blüten meiner Pflanze.

Gastrorchis peyrotii 2 by Eike Jauch

Die Einzelblüte ist weit geöffnet und bezaubert mit ihren Farben. Der stark erhobene Callus auf der Lippe ist genauso wie die Säule zart hellgelb gefärbt und bildet mit den intensiv rotorange gefärbten Lippenrändern einen schönen Kontrast vor der ansonsten zartrosa gefärbten Blüte. Ich bin schon sehr gespannt ob es mir gelingt, keimfähige Samen dieser Rarität zur Aussaat zu bringen.